Vom Kaiserauftrag zum Hightech-Business Ein Gespräch mit Helmut Lackner, Gen. Dir. Österreichische Staatsdruckerei

Shownotes

Im Zentrum steht dabei ein Wert, der für Customer Experience entscheidender kaum sein könnte: Vertrauen. Regierungen weltweit verlassen sich auf sichere Dokumente, verlässliche Services und langfristige Qualität – und Millionen Bürgerinnen und Bürger erleben diese Serviceexzellenz ganz konkret, etwa bei der schnellen Ausstellung ihres Reisepasses. Besonders spannend: Bei digitalen Identitäten war die Staatsdruckerei ihrer Zeit sogar voraus. Die Episode zeigt damit eindrucksvoll, dass echte Innovation nicht nur aus neuen Technologien entsteht, sondern aus der Fähigkeit, sich laufend weiterzuentwickeln, Kundenbedürfnisse ernst zu nehmen und auch dann an einer Idee festzuhalten, wenn der Markt noch nicht ganz so weit ist.

Hör rein in die neue Folge von „Sound of Customers“. Und erfahre, wie lange diese außerordentliche Transformationsgeschichte bereits anhält. 🎧

LUST AUF MEHR FOLGEN?* Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann könnten dich auch folgende Folgen interessieren: 🎧 Sound of Customers - Podcast (podigee.io)

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Transkript anzeigen

00:00:04: Unser Geschäft wird sagen, wir sind im Identitätsmanagement.

00:00:08: Das wichtigste Essen dort ist Vertrauen.

00:00:12: Das ist ganz entscheidend für jeden Staat dieser Erde!

00:00:16: Ja ihr habt richtig gehört – Für jeden Staat der Erde!

00:00:22: Heute machen wir einen Abstecher ins Government-Business.

00:00:26: Es geht um ein österreichisches Unternehmen, dem nicht nur zu einem extrem hohen Prozentsatz die österreichischen Bürgerinnen vertrauen sondern auch...

00:00:38: Das ist auch interessant wenn man das hört.

00:00:41: Wir haben auch Kunden aus dem Pazifischen Raum also kleine Inselstaaten wie Tuvalu oder größere Papua Neuguinea.

00:00:52: Viele Staaten dieser Erde, natürlich auch Österreich selbst vertrauen diese Unternehmen.

00:00:59: Nicht nur bei der Übermittlung von Identitätsdaten sondern auch puncto Innovationskraft.

00:01:06: Lösen wir das mal auf!

00:01:08: Es geht um die österreichische Staatsdruckerei und natürlich um das Thema.

00:01:14: wie könnte es anders sein?

00:01:15: Kundenorientierung und Customer Experience und dabei um hybride, hoch technisierte Produkte – was uns so alles in der Zukunft erwartet.

00:01:27: Es ist eine über zweihundertjährige Geschichte der Transformation die ihren Ursprung im Unmut eines österreichischen Kaisers hatte!

00:01:41: Unser heutiger Gast hat uns auch einen handfesten Tipp mitgebracht, mit dem wir unsere Wunder erleben können

00:01:49: Da ein kleiner Tipp wäre, eine UV-Lampe in der Nähe zu sich einmal Reisebässe anschauen.

00:01:55: Man erlebt das seine schönen Wunder was dafür Kunstwerke plötzlich entstehen.

00:02:01: Herzlich willkommen bei Sound of Customers!

00:02:04: Wie hört sich Customer Experience an?

00:02:07: Wie kann dein Unternehmer noch besser gehört werden?

00:02:10: Hol dir Inspirationen und Tipps.

00:02:13: In jeder Folge bringen unsere Gäste ihren ganz besonderen Sound mit und erzählen uns, wie sie ihr Unternehmen für Kundinnen und Kunden so richtig zum Klingen bringen.

00:02:22: Schön dass du reinhörst bei unserem Podcast von Kunde einundzwanzig.

00:02:26: wir sind Alexandra

00:02:28: Barbara.

00:02:30: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von sound of customers.

00:02:34: Ja der Sommer ist vorbei und wir starten dynamisch in den Herbst und freuen uns ganz besonders auf einen Gast, von dessen Unternehmen mit Sicherheit jeder ein Produkt in Händen hält.

00:02:48: Wow!

00:02:49: Würde man vielleicht im ersten Moment vermuten ist das vielleicht ein Smartphone oder ich weiß nicht was sonst doch jeder so in Hände hält.

00:02:57: aber tatsächlich ist es etwas was sehr sehr wichtig ist und in diesem Unternehmen nicht nur dieses Produkt sondern viele andere wichtige Produkte wenn es um das Thema ID geht produziert und gestaltet werden.

00:03:12: Ich freue mich ganz besonders heute auf den Generaldirektor, der jetzt kommt, österreichischen Staatsdruckerei.

00:03:20: herzlich willkommen Helmut Lackner!

00:03:22: Helmut schön dass du bei uns bist.

00:03:23: wir freuen uns sehr.

00:03:24: und ich darf ein kleines Geheimnis noch lüften Alexandre und Du ihr wart auch gemeinsam in der Schule?

00:03:31: Ja das ist korrekt.

00:03:32: Wir sind in der Oberstufe vom Gymnasium lange in der ersten Reihe miteinander gesessen.

00:03:38: Du verratst uns mal was über die Alexandra, war sie eine brave Schülerin?

00:03:43: Sie war ja eine exzellente Schülerin und sie hat schon damals mit ihrer Liebe zur Qualität zu Kreativität unter seinen beeindruckt.

00:03:54: Und wenn ich noch ein intimes Detail verraten darf, sie damals wahnsinnig gern geschneidert und sie hatte auch mir meine Ausgehuniform geschneitert einen Oberreich

00:04:05: Wow!

00:04:05: Das

00:04:06: war in den Achtzigerjahren durchaus trendig.

00:04:09: Auf jeden Fall, ich hoffe du hast ihn noch...

00:04:12: Ich habe ihn leider nicht mehr und er würde mir auch nicht mehr passen.

00:04:16: Sehr schön.

00:04:17: Jetzt bin ich total rot geworden.

00:04:19: das hat mich jetzt unvorbereitet getroffen aber eine Alektote möchte ich dann noch dazu beisteuern.

00:04:25: der Oberall war nämlich wirklich desintechnisch das letzte Augustostückerl Und unser Biologieprofessor, das wäre nie vergessen.

00:04:34: Der Helmut muss an die Tafel und der Professor war ziemlich trocken und er hat dann auf einmal gesagt, Lachner was hast du da an?

00:04:46: Und Helmut

00:04:47: hat sich umgedreht und hat gesagt, dass hat die Alexandra genäht!

00:04:53: Ich muss aber dazusagen ich habe uns sogar in Biologie maturiert.

00:04:57: also... Du hast einen Zusammenhang, aber ich schaue

00:05:01: dich nicht.

00:05:03: Letzte Frage, Alexandra?

00:05:05: Wollte der Professor keinen Anzug von dir oder Oberrollen?

00:05:09: Leider nicht!

00:05:10: Oder Gott sei Dank nicht, weil das habe ich wirklich nur meinen besten Freunden vorbehalten.

00:05:15: Ja gut.

00:05:18: Irgendwann werde ich mit dir eine Podcastfolge machen.

00:05:22: Jetzt sind wir ein bisschen abgeschweift.

00:05:25: Eine nette Erinnerung an früher... Helmut, schön dass du bei uns im Podcast bist.

00:05:31: Jetzt möchte ich dich gerne fragen wann hast denn du das letzte mal deinen Pass in der Hand gehabt?

00:05:36: Also ganz ehrlich habe ich Pässe an Dauern in der hand.

00:05:40: Das ist beruflich motiviert und meinen eigenen pass ja Ich denke auch letzte woche also ihr habt ihn immer wieder zeige ich den her.

00:05:50: es scheint ein bisschen eigenartig zu sein Aber sobald man darüber zu sprechen beginnt, interessieren sich die Menschen dafür.

00:05:57: Weil in einem Reisepass steckt viel mehr als man vermuten würde.

00:06:01: Man steckt denn in einem Rieselpass?

00:06:04: Ich denke es geht um zwei ganz wichtige Dinge.

00:06:08: Es steckt zum einen drinnen das eigentliche Designinteresse all die Sicherheitsmerkmale, die ihr haben muss damit ein Riesepass sicher ist und nicht... einfach gefälscht werden kann.

00:06:24: Und die Zahl der Sicherheitsmerkmale haben sich da in den letzten hundertfünfzig Jahren, weil so lange gibt's Reisebässe vervielfältigt.

00:06:34: also es beginnt beim bestimmten Druckverfahren, die man auch vom Geldnotendruck gut kennt von Sicherheitsfarben sprich ultraviolettet Farben die man nur wenn man ultraviolettes Licht darauf erleuchtet sehen kann.

00:06:51: Also da ein kleiner Tipp, wer ja eine UV-Lampe in der Nähe hat, so ist sich einmal Reisebässe anschauen.

00:06:57: Man erlebt das seine schönen Wunder was dafür Kunstwerke plötzlich entstehen also UV Farben und bestimmte Sicherheitsmerkmale.

00:07:07: ich will dann nicht zu sehr ins Detail gehen.

00:07:10: Und was noch drinnen steckt, das sieht man in den seltensten Fällen aber es steckt auch seit rund fünfzehn Jahren.

00:07:17: Die sind den Reisebessen, ist auch ein elektronischer Chip-Band halten.

00:07:21: Total spannend!

00:07:23: Da kommen wir sehr rasch in die technische Ecke.

00:07:26: Ich möchte aber noch mal ganz kurz auf das zurückkommen was die Barbara Eingangs gesagt hat.

00:07:32: Wir haben heute jemanden bei uns der Produkte produziert, die man täglich in der Hand hält.

00:07:37: Manche mögen glauben ein Handy und da habe ich mir sofort gedacht welche Händis werden aber schon in Österreich produziert?

00:07:45: Und da muss man sagen, dass was du jetzt gerade geschildert hast Helmut ein hochtechnisches Produkt das ja auch aus Österreich kommt.

00:07:55: Wo ist eure Produktionstätte?

00:07:57: Ja also die österreichische Staatsdruckerei holt ein bisschen aus.

00:08:02: Die meisten, die unser Unternehmen ein bisschen besser kennen, sagen ihr seid hier im dritten Bezirk am Rennweg untergebracht.

00:08:09: Da waren wir rund hundertundzwanzig Jahre Und wir sind dann im Jahr two-tausend zwei, sind wieder hier an den Stadtrant.

00:08:18: Über Siedelst am Rheinweg waren wir in einem Fünfstock Gründerzeitgebäude das mittlerweile das Hotel Savoy beherbergt.

00:08:28: Das war nicht wirklich eine Industrieproduktionsstätte und jetzt sind wir im Industriegebiet Inzerstorf gleich gegenüber dem Großgrünmarkt Und unser jetziges Produktionsgelände ist wesentlich besser in modernen Produktionsanforderungen gewachsen als das wunderschöne Gebäude am Rennweg war.

00:08:47: Bei euch auf der Webseite steht, es ist ein Hoch-Sicherheitsunternehmern.

00:08:52: Hoch Sicherheit kommt mehrmals vor hat mich an Gefängnisse erinnert.

00:08:57: also so wird's wahrscheinlich bei euch nicht zugehen.

00:09:00: Warum muss es denn so hoch sicher sein?

00:09:03: Also es geht darum in unserem Geschäft, dass wir einerseits Produkte produzieren die nicht in kriminelle Hände gelangen dürfen.

00:09:16: Weder in der blanko Form also in der unbedruckten Form.

00:09:20: und was genauso wichtig ist Wir personalisieren die Ausweise sprich wir bringen die Daten des Bürgers der Bürgerin für die er gemacht wird auf das Produktorf, auf den Ausweis auf.

00:09:36: Also das nennen wir Personalisieren und im Zuge dieser Personalisierung haben wir hoch persönliche Daten.

00:09:42: zum Beispiel auf dem österreichischen Reisepass sind auch die Fingerabdrücke enthalten.

00:09:50: Das sind ganz sensible Daten, die wir schützen müssen und um diesen Schutz zu gewährleisten müssen wir sowohl physische Sicherheits Anforderungen einhalten, als auch digital einhalten.

00:10:05: Also IT-Security ist bei uns genau so ein großes Thema wie der physische Schutz des Gebäudes.

00:10:12: Darf ich da noch kurz nachfangen?

00:10:13: Ich kann mich erinnern das ist jetzt längere Zeit hier es ist vielleicht zehn oder fünfzehn Jahre her.

00:10:17: Da durfte ich mal die Münze Österreich besuchen wo ja auch Geld lagert und...

00:10:25: Wie ist noch im dritten Bezirk?

00:10:26: Ist auch noch im Dritten Bezier genau!

00:10:28: Und ich kann mich Das war tatsächlich auch der Zutritt in ein Hoch-Sicherheitsunternehmen, also wo du davor gestreamt wurdest.

00:10:36: Wenn du das rein durftest und dann wieder beim Rausgehen überall die Überwachungskameras und auch bei den Mitarbeitenden gelten da natürlich sehr hohe Sicherheitsanforderungen beim Betreten während du dich dort drinnen bewegst und wieder beim Hinausgehen.

00:10:51: Wie ist denn das bei euch?

00:10:53: Also wie haben sich Mitarbeiter dort zu verhalten?

00:10:57: Vielleicht auch welche Auswirkungen hat das auf die Kultur?

00:11:00: Ganz, ganz wichtig und interessante Frage.

00:11:04: Also wenn man uns vergleicht dann verwenden wir mit dem Ausdruck Fort Knox – wir sind sicher wie Fort Knox!

00:11:11: Und es beginnt eben damit dass das Betreten des Gebäudes einerseits nur Mitarbeiter möglich ist und wenn Besucher kommen werden die vorangemeldet und haben.

00:11:22: beim Betreten dieses Gebäude werden sie instruiert.

00:11:25: sprich insbesondere, dass sie das was Sie hier sehen.

00:11:29: Dass es vertraulich ist und auch das Hände wird abgegeben.

00:11:33: wer das nicht möchte dessen Kamera wird abgeklebt weil es eben noch wichtig ist, dass der Produktionsprozess grundsätzlich vertraulisch bleibt.

00:11:42: Das beginnt damit, dass man nicht weiß welche Maschinen da genau zum Einsatz kommen.

00:11:47: Das ist wesentlich.

00:11:48: also wir schützen das Gebäude vor unbefugten Betreten.

00:11:54: Weil du das gefragt hast, Barbara.

00:11:56: Was das für die Mitarbeiter bedeutet?

00:11:58: Das bedeutet ja zum einen... Die Mitarbeiter hier bei uns werden sicherheitsüberprüft.

00:12:05: Das heißt vom österreichischen DSN gibt es da eine Überprüfung beim Eintrittsprozess und jeder Mitarbeiter der bei uns anheuert ist sich bewusst dass wir kein Nullachtfünfzehn Unternehmen sind, sondern dass wir hier diese Anforderungen haben.

00:12:24: Wir erklären das den Menschen aber auch gut weil wir sagen ihnen genau warum das so zu sein hat und es wird auch gut verstanden.

00:12:35: Und was ist für die tägliche Kultur bedeutet?

00:12:38: Die Mitarbeiter sind stolz, dass sie etwas dazu beitragen können, dass Österreicher in Österreich oder wir beliefern ja auch andere Länder dass die sichere Ausweisdokumente haben.

00:12:51: Darauf sind sie stolz und verstehen sehr gut, das durchaus unangenehme, weil so eine Sicherheitsüberprüfung ist ja nichts Angenehmes mitmachen müssen und genauso halt die lästigen Dinge, die man machen muss wenn man andauernd auf seinem Computer einen Sicherheitscode eingeben muss.

00:13:11: es ist lästig aber das wird verstanden

00:13:14: Sehr gut.

00:13:15: Das heißt, ich schätze mal dass eure Flugtation sich dadurch auch in Grenzen hält weil das natürlich auch stark zusammenschweißen wird.

00:13:23: Ein Sicherheitsunternehmern hat zum Ziel bei den Mitarbeitern was die Flugtuition gering ist Weil Geheimhaltung funktioniert nur dann wenn wenige Menschen über das Bescheid wissen und deswegen ist eine geringe Flugstation Ein Ziel, wie streben wir das an?

00:13:42: Wir versuchen hier bewusst innerhalb des Unternehmens eine sehr mitarbeiterorientierte Kultur zu schaffen wo die Menschen gerne arbeiten und vertrauensvoll miteinander arbeiten.

00:13:56: Jetzt haben wir über die Mitarbeitenden gesprochen.

00:13:59: jetzt möchte ich gern natürlich Sound of Customers auf die Kundenseite kommen.

00:14:04: wer sind denn überhaupt eure Kunden und Kundinnen?

00:14:09: sehr gute frage weil der entkunde das ist.

00:14:14: letztlich sind das immer regierungen.

00:14:16: also wir sagen wir sind im government business tätig und gleichzeitig müssen muss uns auch klar sein dass unsere produkte durch die händen bürgerinnen bürgern gehen.

00:14:28: das heißt das sind unsere mittelbahnen kunden und da ist genauso wichtig dass von den menschen Das Produkt und der Service, der damit verbunden ist gut angenommen wird.

00:14:40: Unsere Auftraggeber sind Governments?

00:14:43: Jetzt ist es ja so das Government oder die damit verbundenen Ministerien und dann wieder die damit verbundenen Ämter, die auch gefordert sind immer kundenorientierter zu werden um rauszugehen aus dieser eben Amtshaltung wo der Bürger etwas erbitten muss hin zu einem auch Dienstleistungsfreudigen Unternehmen.

00:15:04: Und ich war verblüfft selber, wie ich mir einen Reisepass erneuert habe.

00:15:09: Dass es sowas wie eine Qualität standet, offensichtlich gibt.

00:15:12: aber das muss ich jetzt nachfragen Wie schnell ich diesen Pass zum Beispiel geliefert haben möchte oder auch gelieferten kann weil ich kann mich erinnern in vergangenen Zeiten Da war's einfach so ja wenn der Bass hat gedruckt ist dann ist er gedruckte und dann wird man irgendwann informiert.

00:15:27: und Jetzt gibts offensichtlich auch sowas Qualitätsversprechen, wann du diesen Pass auch bekommst und du kannst doch die Geschwindigkeit bestimmen.

00:15:36: Ist das A richtig?

00:15:37: Also wenn es richtig wahrgenommen ist.

00:15:38: und B gibt's dann noch weitere auch so Standards wo ihr sagt es ist für euch wichtig dass ihr da auch den Entkunden also damit den Bürger vielleicht schneller oder effizienter versorgt.

00:15:51: Wir sind ja nur Teil der Kette die notwendig ist um ein Ausweisdokument auszuliefern.

00:15:59: Es beginnt ja damit, dass die Bürgerinnen und Bürger zu einem Amt geht.

00:16:04: In den allermeisten Fällen ist es so, dass man persönlich erscheinen muss hat einfach den Grund das man sicher gehen möchte, dass der Fingerabdruck wirklich authentisch ist.

00:16:14: Und das wird vom Amt überprüft.

00:16:17: von den dokumentaustellenden Ämtern kommt dann der Produktionsauftrag digital zu uns in kurzer Zeit dieses Dokument final herstellen, personalisieren und da haben wir selbstverständlich von unseren Auftraggebern von den Ministerien Zeitvorgaben.

00:16:37: Konkret beim österreichischen Reisebas ist es so dass wir binnen fünf Werktagen zustellen müssen.

00:16:44: das ist die vertrage ich zugesicherte Frist.

00:16:48: Wir selber sind bemüht das so schnell als möglich zu machen.

00:16:53: Das heißt üblicherweise, ohne dass der Herr dein Versprechen ist, schaffen wir das in zwei bis drei Werktagen.

00:17:01: Aber es ist durchaus unser Ehrgeiz und Anspruch, dass wir das schneller machen als wir es vertraglich tun müssten.

00:17:08: Und da möchte ich schon herausstreichen, dass das was Besonderes in Österreich ist Also insbesondere in den Vergleichen mit dem großen Bruder mit Deutschland schneiden wir da fantastisch ab.

00:17:21: In Deutschland ist es so, dass du einerseits dadurch, dass der Bass das mal wieder hingehen musst, die ändern das gerade.

00:17:29: aber im Moment ist es noch so.

00:17:31: man muss den Bass dann auch wieder vom Abend abholen und das kann dann durchaus einige Wochen dauern, dass das in wenigen Tagen passiert.

00:17:39: Das war doch ein großer österreichischer Erfolg und wir haben dann auch so besondere Services erarbeitet.

00:17:48: Das Wichtigste, wenn es ganz dringend gehen muss ist der Superexpresspass wo wir zu sichern dass wir binnen vierundzwanzig Stunden überall hin in Österreich ausliefern.

00:17:59: Das ist ein besonderes Service den wir mit DHL realisieren.

00:18:05: Klingt nach einer wirklich ganz tollen Erfolgsgeschichte.

00:18:08: möchte jetzt auch dazu sagen einer österreichischen ihr feiert ja auch bald ein großes Jubiläum.

00:18:15: Ja, ich möchte jetzt noch gar nicht verraten das wie viel der Jubiläum.

00:18:20: Das werden wir dann am Ende der Sendung auflösen.

00:18:23: aber an die Zuhörenden überlegt euch einmal österreichische Staatsdruckerei.

00:18:28: Wie lange gibt es die wohl schon?

00:18:32: Ich habe ein bisschen recherchiert bei unseren bisherigen Kunden.

00:18:36: Wir haben Otis da gehabt Die Aufzugsfirma die erzählt haben seit Den KSV-Achzehn-Siebzig selbstreden.

00:18:46: Hartlhaus, das älteste Fertigteilhauserzeuger Österreichs.

00:18:51: Seit hundertundzwanzig Jahren hätte man vielleicht auch nicht vermutet.

00:18:55: Hotel Sacher den Matthias Winkler hatten wir letztens im Frühling bei uns.

00:19:00: Das Sacher feiert Hundertfünfzig Jahre Jubiläon und dann hat man ein Orgelbauunternehmern aus der Schweiz.

00:19:07: Auch total interessante gibt es seit Achzehn vierundsechzig.

00:19:11: Ich kann aber so viel verraten, ihr topst die alle noch.

00:19:16: Sind wir stolz drauf?

00:19:17: Also für mich ist das auch eine ganz großartige Transformationsgeschichte.

00:19:22: vielleicht kannst du uns kurz einmal so erzählen wie am Anfang ohne jetzt das Datum zu nennen Helmut.

00:19:30: Aber was war die Staatsdruckerei am Anfang ihres Bestehens und was sie jetzt schon ist?

00:19:36: also da hast Du ja schon einiges erzählt.

00:19:38: Aber woher kommt ihr denn eigentlich?

00:19:42: Ja, also unsere Gründungsgeschichte ist so dass wir tatsächlich vom österreichischen Monachen gegründet wurde.

00:19:51: Weil sich der geärgert hat das mit den windtätigen Druckereien es immer wieder Probleme gab wenn man etwas drucken möchte, dass das zu lang dauert und dass das da zu teuer ist oder dass da überhaupt Inhalte verfälscht werden.

00:20:08: Und um hier sicherzugehen, dass das was gedruckt werden soll auch den Ansprüchen der österreichischen Monarchie entspricht sind wir vom damaligen Kaiser.

00:20:19: Ich darf jetzt nicht sagen welcher.

00:20:20: das war gegründet worden und wir sind für all die Dinge verwendet worden, die jetzt sage ich offiziesisch Riftstücke der Österreichischen Verwaltung waren verschiedenster Art.

00:20:35: Ganz wichtig in unserer Unternehmensgeschichte ist die österreichische Briefmarke.

00:20:40: Rund achtzehnfünfzig sind Briefmarken verwendet worden und da hat unsere Unternehmen doch eine große Erfolgsgeschichte.

00:20:50: und all jene, die sich vielleicht noch ans Briefmarkt sammeln erinnern können, die österischen Briefmarker, Sonderbriefmarken waren immer einer der schönsten und aufwendigsten und sehr lange hat unser Haus das.

00:21:04: herstellen dürfen.

00:21:06: Was möchte ich auch sagen, was wir nie gemacht haben?

00:21:09: Das war in Österreich immer getrennt!

00:21:11: Wir haben nie Geld gedruckt.

00:21:14: Gelddrucken ist eine Sache der österreichischen Nationalbank.

00:21:18: Die haben auch eine eigene Druckerei die ÖBS und wie die österreichische Staatsdruckerei hat sich auf die anderen Dokumente dort ihren Schwerpunkt geleckt.

00:21:33: historischen Rückblick, das ist immer schön wenn wir Kaiser auch bei uns im Podcast haben.

00:21:39: Helmut!

00:21:39: Du hast uns ja auch einen Sound mitgebracht also wie Kund-Norrendierung Custom Experience bei der österreichischen Staatsdruckerei klingt und den hören wir uns jetzt einmal gemeinsam anstatt ich vor.

00:22:04: Der Ratter zum Klickz?

00:22:06: Genau.

00:22:07: Was hört man denn

00:22:08: da?!

00:22:09: aus dem vielleicht Hochsicherheitsbereich.

00:22:12: Ja, also wir haben uns bemüht diese Transformation die bei uns stattgefunden hat sprich das wir gestartet haben als klassische Druckereiunternehmer und dass sich das aber in den letzten Jahren doch massiv verändert hat IT und digitale Ausweise immer wichtig geworden sind, dass wir mittlerweile ein richtiger Hybrid Betrieb sind.

00:22:33: Wir sind immer noch eine Druckerei, darauf sind wir auch weiterhin stolz Arbeiten.

00:22:41: genauso wichtig ist für unsere Unternehmen, dass wir Know-How im digitalen Bereich aufgebaut haben und mittlerweile ist es so das wir rund siebzig Mitarbeiter beschäftigen die IT know how haben davon dreißig Software Entwickler die die Software die wir anbieten selbst produzieren.

00:23:03: Das kennt sich nicht unserer Transformation und das wollten wir mit diesem Sound auch ausdrücken, indem wir den Klang von Druckmaschinen und Interlekt haben.

00:23:13: Mit dem Klang vom Radarten das da tun.

00:23:16: Okay sehr schön Danke dafür dass ihr uns diesen Sound damit gebracht habt, den man ja normalerweise nicht hören kann.

00:23:24: Aus Fortlocks.

00:23:26: Jetzt möchte ich gerne noch zum Kernthema zur Kundenorientierung kommen.

00:23:31: du hast schon gesagt ist jetzt international tätig.

00:23:34: also ihr drückt nicht nur für Österreich oder für österreichische Bürger und Bürgerinnen, sondern auch für andere Länder.

00:23:42: Was zeichnet euch da aus?

00:23:44: Oder warum sagt ein ausländischer Kunde oder ein anderes Land Sie möchten sich Ausweisdokumente aus Österreich drucken lassen?

00:23:55: was bietet ihr denen jetzt?

00:23:57: ich meine nicht von Produkt her Sondern was sind die Essens?

00:24:01: oder was sind Die Vorteile?

00:24:02: warum man sagt ja Ich vertraue der österreichischen Staatsdruckerei?

00:24:09: Ja, wie du schon in deiner Frage richtig angemerkt hast.

00:24:15: Unser Geschäft wird sagen wir sind im Identitätsmanagement.

00:24:19: das wichtigste Essen dort ist Vertrauen.

00:24:23: Das ist ganz entscheidend für jeden Staat dieser Erde.

00:24:26: denen ist klar die Daten ihrer Bevölkerung Die möchte jeder in sicheren Händen haben und es wäre nichts Schlimmeres als wenn es hierzu Unregelmäßigkeiten kommt.

00:24:39: Deswegen sind alle Staaten bemüht, dass man hier einen verlässlichen Anbieter hat, den man noch nicht so oft wechselt.

00:24:47: Viele drachten dann danach, dass das ein Anbiter ist der aus ihrem Staat kommt.

00:24:53: Deshalb sind unsere Kundenstaaten meistens Staaten wo es keine kein vergleichbares Unternehmen wie wir gibt.

00:25:01: Was sind das für Staaten?

00:25:03: Das sind zu meinen einmal kleine Staaten wo es sich nicht rentiert, den Unternehmen wie unseres aufzubauen.

00:25:10: Um ein Beispiel zum Nennen an Lichtenstein ist seit vielen Jahren unser Kunde.

00:25:15: Seit kurzem haben wir auch einen Doar-Reis und man sieht das sind wirklich kleine Staaten und die sind zum anderen Developing Countries oder wo solche Unternehmern nicht gibt.

00:25:25: also wir sind viel im afrikanischen Raum unterwegs.

00:25:28: Wir sind im asiatischen Raum unterwegs Und das ist auch interessant wenn man das hört.

00:25:34: Wir haben auch Kunden aus dem Pazifischen Raum, also kleine Inselstaaten wie Tuvalu oder größere Papua Neuguinea.

00:25:42: Wir sind wirklich weltweit tätig und wirklich global auf fünf Kontinnen, wie wir gerne sagen.

00:25:50: Gut, das sind unsere Zielländer.

00:25:53: Und was ist da das Wichtigste?

00:25:55: Das Wichtigeste ist dass man klar vermittelbar auf Augenhöhe mit dem Kunden spricht herausfindet, was im Wesentlichen und das dann einhält.

00:26:05: Über die vielen Jahre, wo man reduziert, dass man wirklich das Qualitätsversprechen konsequent

00:26:12: einhält.".

00:26:13: Wie schafft ihr das dann technisch in meinem neuesten Stand zu sein?

00:26:18: Du hast schon angesprochen, ich habe Software-Entwickler.

00:26:21: Das heißt, ihr werdet wahrscheinlich sehr viel Inhouse entwickeln damit es in euren Verantwortungsbereich bleibt.

00:26:31: in Zeiten von KI und Digitalisierung dieses hohe Innovationsniveau halten?

00:26:39: Innovation ist tatsächlich, in unserer Branche sehr wichtig.

00:26:44: In den letzten zehn Jahren zeigt sich klar der Trend.

00:26:48: dass digitale Ausweise nachgefragt werden heißt aber nicht das die physischen Dokumente untergehen.

00:26:55: also derzeit haben wir nebeneinander von physischen dokumenten und digitalen Dokumenten.

00:27:01: Aber um hier als Anbieter am Markt bestehend zu können, ist es wichtig dass wir beides und auch klar vermitteln können, dass wir digitale Ausweise ebenso anbieten können.

00:27:15: Wir waren da tatsächlich – das darf ich in diesem Podcast sagen – ganz vorne dabei bei der Entwicklung von digitalen Ausweis am App.

00:27:24: Wir haben im Jahr twenty-fünfzehn bereits eine App vorgestellt wo man einen Ausweis Mobile Phone haben kann, die My Identity App, die Mia.

00:27:36: Tatsächlich waren wir im Jahr zweitausendfünfzehn fast zu früh dran.

00:27:40: Damals hat sich eigentlich noch kaum wer dafür interessiert.

00:27:45: Im Jahr zweitausendzweiundzwanzig wurde dann in Österreich digitale Ausweise eingeführt und es ist jetzt auch so dass in der EU also es gibt eine EU Richtlinie wo nach die sogenannte Eudivollet ab Jahresbeginn, in jedem EU-Staat eingeführt werden soll.

00:28:07: Das ist wenn man so möchte der Staat von EU kompatiblen Ausweisen in der EU.

00:28:16: Wenn man so möchtes seit elf Jahren gedauert bis unserer Innovation weitergegangen ist und Ich möchte auch sagen, es ist dann noch gar nicht so einfach das durchzuhalten.

00:28:28: Das glaube ich, das kann man gut vorstellen!

00:28:30: Was werden jetzt wenn wir zehn elf Jahre in die Zukunft blicken?

00:28:34: Was glaubst du denn was da noch kommen wird oder wie sich die Zukunft in eurem Bereich welcher Einfluss die Zukunft auf euren Bereich haben wird?

00:28:45: Barbara das ist ein wenig ein Blick in die Glaskugel weil man hier ganz klar unterscheiden muss Was ist technisch alles möglich und was möchte man tatsächlich verwirklichen?

00:28:58: Also natürlich ist es, wir kennen das alles aus Science-Fiction Filmen.

00:29:03: Natürlich ist es möglich den Menschen nur aufgrund von Kameras zu identifizieren.

00:29:11: Die Frage ist wild als eine Gesellschaft Und an der Stelle wo wir heute stehen, wo es ganz unterschiedliche Strömungen gibt schwer zu sagen, welche Technologie sich hier durchsetzen wird.

00:29:25: Wir selber als Unternehmern sind eigentlich überzeugt dass zum Beispiel der Reisepässe an und für sich in der Form wie wir sie kennen doch noch recht lange im Feld sein werden.

00:29:37: ganz einfach wenn Sie überall funktionieren müssen und bis man hier wirklich eine internationale Verständigung hat das ein Reisepass doch nicht mehr auf Papier sein soll sondern irgendwie anders.

00:29:50: Wir denken, dass das noch ein wenig dauern wird.

00:29:54: Ja aber du hast schon Science Fiction angesprochen und es gibt ja jetzt schon viele Menschen die sich Chips implantieren lassen.

00:30:02: also zum Thema Zutretskontrolle oder was auch immer Und wir haben schon über Chips im Reisepass gesprochen.

00:30:10: Vielleicht wird das bei euch dann einmal ein Piercing Studio sein in Fort Knox wo ihr den Chips unter die Haut schießt.

00:30:20: Dazu möchte ich nichts sagen.

00:30:24: Helmut, ich habe ja selbst sehr lange in der Sicherheitsbranche gearbeitet in einem ganz anderen Bereich Zutrittskontrollen.

00:30:31: da war es aber auch immer schon so dass wir gesagt haben was ist ein Wettlauf mit der Zeit oder einen Wettlaufe auch gegen natürlich Fälcher oder Menschen die das in irgendeiner Form auch ausnutzen möchten.

00:30:44: und ich kann mir vorstellen dass das bei euch natürlich genauso ist dass Besseführerscheine, Ausweistokumente natürlich auch sehr vielen Fälschungsversuchen leider Gottes ausgesetzt sind.

00:30:58: Würdest du das auch als Wettlauf beschreiben?

00:31:00: Also dass man sich da immer geben kriminelle Kräfte durchsetzen muss oder die Nase vorne haben muss?

00:31:07: Das ist genau unsere Addiction.

00:31:10: in der Sicherheitsdruckbranche sprechen wir auch vom Wettlaufe und deswegen ist es so, Man sagt maximal zehn Jahre, das ist so die Haltetauer eines Designs.

00:31:24: Dann sollte man es ändern damit man es den Fälschern nicht zu leicht macht und das führt auch dazu dass Innovation eben sehr wichtig ist.

00:31:34: Das ist der eine Aspekt, dass man hier regelmäßig anpasst und erneuert und neue Technologien einsetzt.

00:31:48: das Know-how hat, um ein Original und eine Fälschung auseinanderzuhalten.

00:31:55: Weil das beste Sicherheitsmerkmal nützt einem nicht wenn der, dass das Dokument überprüft dieses Merkmal nicht kennt.

00:32:03: Deswegen ist es auch enorm wichtig eine enge Zusammenhäufe zu haben zwischen uns als Industrie und auf die anderen Seiten, auf die Anwender vor allem.

00:32:14: also es muss nicht jeder Bürger jedes Sicherheitsmerk mal kennen Aber die Grenzkontrolle stellen, die kennen das selbstverständlich und da gibt es eine brechend gute Zusammenarbeit.

00:32:26: Total interessant!

00:32:27: Da bist du jetzt noch einmal von der Schleife her zu den Endkunden, zu den Bürgerinnen gekommen?

00:32:34: Dann möchte ich gerne nochmal nachfangen auch wenn das ja sich verstehe schon nicht eure direkte Zielgruppe sind.

00:32:40: aber dennoch geht's ja auch darum dass das Stimmungsbild die Meinung zu den österreichischen Ausweistokumenten natürlich auch, sich für euch eine große Rolle spielt.

00:32:52: Wir haben schon über Vertrauen gesprochen und einerseits das Bürger- und Bürgerinnen den Ausweztokumententechnisch vertrauen.

00:33:01: auf der anderen Seite hast du jetzt selbst doch gerade gesagt alles braucht man gar nicht wissen.

00:33:07: da geht es auch darum wie könnt ihr es dann schaffen dieses Vertrauen der Bürger um Bürgerinnen aufrecht zu erhalten in eure Produkte.

00:33:18: Also so, warum wird der Pass schon wieder teurer oder warum dauert das solange?

00:33:23: Auch wenn aus unserer Sicht es natürlich nicht lange ist.

00:33:25: aber solche Dinge einerseits haben wir hoch komplexe hoch sichere Produkte und auf der anderen Seite haben wir ungeduldige Konsumenten und Konsumentinnen Und diese Schere geht immer weiter auf.

00:33:41: Also ich erinnere mich, wir haben auch letztens mit der EVN gesprochen, mit dem Bernd Löschnig.

00:33:45: Auch die Energiemärkte werden immer komplexer und es ist schwierig das Vertrauen der Endkunden da zu behalten und ihnen das aber auch zu erklären und zu sagen was sich hinter einem Produkt verbirgt.

00:33:59: Ist das überhaupt ein Thema?

00:34:01: Mit den ihr euch auseinandersetzt oder sagt ihr dass?

00:34:04: überlastet ja eher den Ämtern.

00:34:08: Wir nehmen das absolut ernst und es ist uns wichtig, dass nicht nur der Entkunde, sprich die Verwaltung Ausweise versteht.

00:34:18: Sondern dass auch die Bürgerinnen und Bürger mit dem Dokument vertraut sind und den Dokument Vertrauen machen.

00:34:27: dazu auch als Unternehmern geben wir da Umfragen in Auftrag Und wir stellen da fest, dass Sie vertrauen den österreichischen Dokumenten.

00:34:41: Sie haben uns Vertrauen in die Qualität der Dokumente, das ist der aktuelle Befund.

00:34:48: Ein weiterer wichtiger Befund für uns ist auch es ist ja so dass ob man einen Reisepass hat nicht immer nur davon abhängt ob man ihn tatsächlich benötigt weil man außerhalb der EU reist sondern weil es einfach wichtig ist, dass man dieses Dokument besitzt.

00:35:06: Wir haben in Österreich einen der höchsten Bassbesitzraten in der EU also neunzig Prozent der Österreicher haben den österreichischen Reisepass.

00:35:16: Also anektotisch gesprochen ist das für uns doch auch eine gute Messmarke was wir noch tun damit das Gefühl und das Wissen über Ausweise hoch ist.

00:35:30: Wir haben eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Passausgebenden oder Dokumentenausgebenden Stellen, das sind in Österreich die Bezirkshauptmannschaften und im Magistrat, es sind rund zweihundertfünfzig Behörden Und die laden wir auch zu uns ein und die lernen zum einen das Unternehmen kennen und dann diskutieren wir auch mit denen ihre Themen und unsere Themen.

00:35:58: Und das Wichtig ist aber, wenn Österreicherinnen und Österreicher zu Behörde kommen dann hat die Person, die dort sitzt weiß sehr gut über den Produktionsprozess Bescheid.

00:36:09: Und kann auch allfällige Fragen wobei die wichtigste Frage ist natürlich immer wie lange dauert?

00:36:16: Sehr kompetent beantworten weil sie die Prozesse die bei uns passieren erkennt und werde ja auch das Dokument gut kennen.

00:36:23: Das ist uns aber sehr wesentlich.

00:36:26: diese diese Zusammenarbeit mit den weiteren Schnittstellen im Prozess und letztlich mit dem Menschen in den Behörden, die direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern interagieren.

00:36:40: Also sehr aktive Stakeholder-Management, das ihr da auch betreibt und betreiben müsst dieses Vertrauen aufrecht zu erhalten.

00:36:48: Danke dafür!

00:36:50: Jetzt würde uns zum Abschluss noch ein Interessierend Helmut, du bist ja selber auch Kunde?

00:36:54: Und jetzt aus einem, so einem Sicherheitsunternehmen herauskommend.

00:37:00: Was ist denn für dich wichtig?

00:37:01: Für ein herausragendes Kundenerlebnis?

00:37:05: und wo hast du sowas vielleicht schon erlebt?

00:37:09: Ein herausragender Kundenerlebnis.

00:37:13: Ich schätze es mittlerweile ungemein wenn ich eine Stelle habe Wo ich mich hinwenden kann Wenn wenn ich eine Frage habe und das wird dann kompetent beantwortet.

00:37:30: Ich gebe zu, mein persönlicher Eindruck ist dass es immer weniger oft möglich ist.

00:37:35: Ich bin von den Möglichkeiten der KI-Agenten bisher nicht besonders beeindruckt heißt aber nicht, dass ich einen automatisierten Prozess nicht schätze.

00:37:44: also es gibt sehr gute Kundenportale die ich gerne benutze Und ich bin einfach froh, wenn ich mit meinen Anliegen, egal ob Maschinen unterstützt oder menschlich vernünftige Antworten finde und ernst genommen habe.

00:37:59: Das Gefühl aber, dass ich ernst genommen werde.

00:38:02: Okay, da ist die Latte jetzt gar nicht so hoch und auf der anderen Seite war doch hoch weil völlig richtig es ja immer weniger auch persönlicher Ansprechpartner gibt.

00:38:13: Jetzt müssen wir noch... natürlich auflösen, euer Jubiläum und da waren ja tatsächlich gegründet wurde.

00:38:22: Kaiserlich erzählen Sie uns jetzt einmal wie lang gibt es euch denn tatsächlich?

00:38:29: Also wir wurden vier von Kaiser Franz I. Gegründete.

00:38:36: Okay, achtzehnhundertvier das heißt zweihundertzweiundzwanzig Jahre.

00:38:41: Zweihundert zwanzig warum feiern wird des?

00:38:45: Also wir haben zuletzt unser zweihundertjähriges Jubiläum gefeiert, also das war eben im Jahr zwei tausend vier.

00:38:52: Damals waren unsere Unternehmen gerade mitten in diesem Transformationsprozess drinnen auf dem Weg von der Druckerei hin zu einem modernen Hoch-Sicherheitsunternehmern und diesen Weg sind wir jetzt konsequent gegangen.

00:39:07: Wir sind in der Zeit der digitalen Ausweise und da haben wir gefunden dass diese Zahl zwei zwei zwei die ja doch etwas so wie wie es darstellt, dass man das entsprechend feiert.

00:39:18: Sehr

00:39:19: schön!

00:39:19: Zu Recht zu Recht.

00:39:20: ja.

00:39:21: also wenn man sich auch überlegt, wie die Lebensdauer, die durchschnittliche Lebensdauern von Unternehmern abnehmen den letzten Dekaden dann ist das wirklich eine großartige Leistung.

00:39:31: und noch dazu auch was du erzählt hast diese Entwicklung der reinen Druckerei dann hin so einem Hochsicherheitsunternehmens nennst das Managen von Identitäten.

00:39:44: Du hast auch sehr schön erzählt, wie sie in die Zukunft geht und finde auch sehr spannend.

00:39:50: Du hast gesagt den Pass wird es wahrscheinlich in gedruckter Variante noch länger geben.

00:39:55: ich habe dann mir sofort das Wort Hybrid eingefallen und dann habe ich gedacht ja alles ist irgendwie Hybrid derzeit angefangen von den Autos und auch die Pässe und wie sich das alles weiter entgegen wird.

00:40:07: also spannende Erfolgsgeschichte, eine Zweihundert-Zweiundzwanzigjährige.

00:40:13: Voller Vertrauen!

00:40:14: Vielen vielen Dank Helmut für das Gespräch hat sehr viel Freude gemacht.

00:40:18: danke für die Einblicke dass wir die österreichische Staatsdruckerei ein bisschen näher kennen lernen durften und dass du sozusagen die geistigen Tore geöffnet hast dass wir auch Informationen bekommen haben was und wie es tut.

00:40:32: ganz ganz herzlichen dank und nochmal gratulation zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft.

00:40:38: Vielen Dank, hat Spaß gemacht mit euch.

00:40:44: Welche Erfahrungen hast du mit deinen Ausweisdokumenten gemacht?

00:40:48: Ist dir klar welche technischen Wunderleistung an sich dahinter verbergen?

00:40:54: oder wie geht dein Unternehmen mit Transformation um?

00:40:58: Bietet ihr vielleicht auch schon hybride Produkte an oder seid ihr noch analog unterwegs oder vielleicht nur mehr digital?

00:41:06: Schreibt uns gerne eure Gedanken dazu.

00:41:09: Wir freuen uns unter office at kunder-einundzwanzig.com!

00:41:14: Wir hoffen, wir hören uns in zwei Wochen wieder und schaut gut auf eure Kunden und Kundinnen – bis nächstes Mal!

00:41:20: Ciao.

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